Zeilsheim verkaufte sich teuer!
Spvgg. Hadamar – SV 1919 Zeilsheim 3:0 (2:0)
(Hadamar, 21.11.2010). Trotz deutlicher Niederlage beim Tabellenführer zeigte die Mannschaft von „Interimstrainer Thomas Glittenberg“ Charakter und hielt das Spiel lange offen. In vielen Situationen war der SV dem Anschlusstreffer nahe, der das Spiel wieder hätte offen machen können. Hadamar ist die Übermannschaft der Liga. Bestückt mit vielen Spielern aus der Oberliga Rheinland-Pfalz hätte der SV nur eine Chance gehabt, wenn die Gastgeber geschwächelt hätten. Dazu kam es an diesem Spieltag nicht und somit gab es für den SV nichts zu holen. Goller brachte Hadamar mit 1:0 (15.) in Führung, als er zuerst Sanfratello austänzelte und dann stramm aus 16m den Ball in den Winkel hämmerte. Das 2:0 entstand dann aus einer Situation, bei der, der SV Freistoß hatte, jedoch diesen schlampig ausführte und Hadamar den anschließenden Konter, durch Tahiri (40.), eiskalt abschloss. Pioch (43.) tankte sich dann über rechts durch bis auf die Grundlinie, fand bei seiner Hereingabe jedoch keinen Mitspieler. Zeilsheim drückte in der 2. Halbzeit aufs Tempo und hätte durchaus den Abschlusstreffer erzielen, wenn die letzte Konsequenz vorhanden gewesen wäre. Als dann Hadamar durch Lohrum das 3:0 (78.) erzielte war das Spiel entschieden. Rebic (90.) traf dann noch mit einer schönen Einzelaktion aus 15. das Lattendreieck. Im kommenden Heimspiel müssen die „Grünen“ nun gegen Wieseck 3-fach punkten, um den Anschlusss weiterhin nach oben zu behalten.
So spielte der SV: Christoph Weber, Hicham El Mrhanni, Matthias Terzic (80. Gökhan Toprak), Maurizio Sanfratello, Reda El Ourdani (Pascal Bäuchle (78.), Markus Pioch, Cevat Temur, Antonio Castellino, Ephraim Uworuya (68. Hamza Bouchen), Mohamed Ayadi. Ivan Rebic.
Die Tore: 1:0 Goller (15.), 2:0 Tahiri (40.), 3:0 Lohrum (78.)
Besondere Vorkommnisse: keine
Schiedsrichter: Kristek, Büdingen
Zuschauer: 120
Vorschau für Sonntag, 28.11.2010
SV 1919 Zeilsheim – TSG Wieseck
Anstoß um 14.45 Uhr
Vorspiel um 12.30 Uhr SV Zeilsheim II – Eichwald Sulzbach